*GEW Bayern begrüßt die Fortsetzung der Aktionen an den Hochschulen*
*Halbherzige Anerkennung der Misere reicht nicht aus*
Die GEW Bayern sieht in den Gesprächen zwischen protestierenden
StudentInnen und PolitikerInnen bzw. Hochschulleitungen der vergangenen
Woche einen wichtigen Zwischenschritt im Kampf um Chancengleichheit und
bessere Studienbedingungen.
Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „ Die Wahrnehmung der
Missstände und der Probleme der StudentInnen durch die dafür
Verantwortlichen ist eine Grundvoraussetzung für eine Verbesserung der
Situation. Jetzt geht es darum, dass den Worten auch Taten folgen. Von
einer spürbaren Verbesserung der finanziellen Situation der StudentInnen
und der Struktur der einzelnen Studiengänge sind wir leider noch weit
entfernt.“
Daher unterstützt die GEW die Fortsetzung der Aktionen an den
bayerischen Hochschulen und begrüßt die Vernetzung mit anderen
(Bundes-)Ländern, insbesondere das internationale Plenum am kommenden
Samstag in München.
Neubäcker: „Wir appellieren an die StudentInnen, ihren aktiven Protest
so lange wie möglich fortzusetzen und fordern alle gesellschaftlichen
Gruppen auf, sich mit den Themen „Chancengleichheit im Bildungswesen“
und „Studienbedingungen an den Hochschulen“ auseinanderzusetzen und
gemeinsam mit StudentInnen und SchülerInnen aktiv für Verbesserungen
einzutreten.“



